„Begrüßt“ die gesetzliche britische Branchenabgabe vom CEO von GambleAware

Der GSGB
Das Weißbuch zum Glücksspielgesetz schlägt eine Reihe von Reformen vor, darunter eine neue Steuer für Online-Glücksspielanbieter in Höhe von einem Prozent ihres Bruttospielertrags. Eine vorgeschlagene Abgabe von etwa 0,4 % soll von traditionellen Wettbüros und Casinos gezahlt werden.

Jährlich schätzt die Regierung, dass die Gebühr 115 Millionen Pfund (oder 121,7 Millionen US-Dollar) einbringen würde.

Die Glücksspielkommission würde die Gebühr von den Betreibern erhalten. Damit soll sichergestellt werden, dass alle lizenzierten Anbieter im Vereinigten Königreich ihren Beitrag leisten. Betreiber können wählen, wie viel sie im Rahmen der derzeitigen freiwilligen Abgabenregelung zahlen möchten.

Osmond erklärte: „GambleAware begrüßt die Einführung einer gesetzlichen Branchenabgabe zur Finanzierung der Forschung, Prävention und Behandlung von Glücksspielschäden (RPT)“, als die Konsultation über die gesetzliche Abgabe Mitte Dezember zu Ende ging.

Eine längst überfällige Änderung der Strategie zur Bekämpfung der negativen Auswirkungen des Glücksspiels, dafür haben wir uns eingesetzt. 

„Die Abgabe wird Klarheit bei der Finanzierung des Bereichs Glücksspielschäden schaffen, die langfristige Planung unterstützen und Doppelarbeit nach Jahren der Unsicherheit verhindern.“

Gesetzliche Steuer: GambleAware rechnet mit Problemen
Osmond hatte mehrere Bedenken hinsichtlich der Einführung der Abgabe, obwohl GambleAware sie nachdrücklich unterstützte.

In den Vorschlägen war Osmonds Forderung nach einer nationalen Strategie zur Bekämpfung von Glücksspielschäden nicht enthalten. Osmond schlug auch die Ernennung eines einzigen Kommissars vor, der die Behandlung und Prävention von Spielsucht überwachen soll.

Die geplanten Budgetzuweisungen spiegeln laut GambleAware „die potenziellen Vorteile einer frühzeitigen Intervention auf Bevölkerungsebene nicht angemessen wider“, daher setzt sich die Organisation für eine Änderung ein.

Der Status des Weißbuchs
Im April 2023 veröffentlichte das Vereinigte Königreich ein Weißbuch, in dem es seine Pläne zur Reform der Glücksspielregulierung als Reaktion auf die Überprüfung des Glücksspielgesetzes darlegte.

Im April 2023 wurde das mit Spannung erwartete Weißbuch zur Überprüfung des Glücksspielgesetzes veröffentlicht.
Einige der im Weißbuch behandelten Themen sind Automatennummern, Erschwinglichkeitsprüfungen und Sportwetten. Die erste Konsultationsrunde, die sich auf finanzielle Risiken und Anfälligkeit konzentrierte, endete im Oktober, nachdem sie im Juli begonnen hatte. Die Gesamtzahl der Einsendungen überstieg dreitausend.

In der kommenden Beratungssitzung werden sieben Themen besprochen, darunter die Möglichkeit zur Teilnahme an Online-Boni. Laut Tim Miller, dem Exekutivdirektor für Politik der Kommission, ist die Schließung entweder im Februar oder März geplant.

Der Betting & Gaming Council (BGC) unterstützt die vorgeschlagene Gebühr bereits und bietet breite Unterstützung für das Weißbuch. Andererseits wird eine Ausweitung der Steuer auf alle Betreiber, einschließlich der Nationallotterie, gefordert.